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White IT präsentiert sich auf der IT Security-Messe it-sa in Nürnberg

Über 300 Aussteller zeigten auf der diesjährigen it-sa vom 11. bis 13. Oktober in Nürnberg Lösungen rund um das Thema IT-Sicherheit. Seit 2009 hat sich die it-sa zu einer Leitmesse für den Sektor der IT-Security etabliert. Den über 5.000 Besuchern wurde ein breit gefächertes Angebot zu aktuellen Themen, die von „Virtueller Datenklau“ bis hin zu „Sicherheitsrisiko Soziale Netzwerke“ reichten, geboten. Zu den Besuchern zählten insbesondere Vertreter aus der Wirtschaft, der Forschung und aus Behörden.

White IT war auf dem Stand des Bündnispartners itWatch vertreten. Die itWatch GmbH steht für innovative Softwareprodukte mit dem Fokus auf Endpoint Security und Mehrwerten im IT-Betrieb. Aktuell erarbeitet itWatch im Rahmen ihrer aktiven Bündnisarbeit unter anderem einen Scanner, der die Anzeige von kinderpornographischem Material auf dem heimischen PC / Endgerät verhindern wird.

Die Messe bot eine ausgezeichnete Plattform das Bündnis White IT einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit Fachleuten aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und Behörden über die Problematik zu kommunizieren, Ideen auszutauschen und Kontakte für eine entsprechende Zusammenarbeit zu schließen. So konnten nicht nur zahlreiche Plakate der Aktion „Sicherheit geben“ und „Bekenner werden“ an Polizeiermittler, Mitarbeiter unterschiedlicher IT-Firmen sowie Vertreter verschiedener Universitäten verteilt, sondern auch Kontakte mit Verlagshäusern, wie z. B. dem Heise Verlag, geschlossen werden.

Für die Möglichkeit an der it-sa teilzunehmen und auf dem Stand so freundlich aufgenommen zu werden möchte sich die Geschäftsstelle White IT an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der itWatch GmbH bedanken.

 

Symantec Vision Barcelona2011 - White IT und die spanische Stiftung Alia2 planen Kooperation

Vom 04. bis 06.10. fand die diesjährige Vision von Symantec u.a. in Barcelona statt. Die Vision ist ein Forum, das von Spezialisten aus der ganzen Welt besucht wird. Diese Veranstaltung hielt nicht nur Informationen und Visionen bereit, wie technische Probleme (Sicherheitslücken im Bereich Cloud, Virtualizing, Mobility) unserer heutigen Zeit gelöst werden können, sondern bot insbesondere die Möglichkeit weltweite Initiativen gegen Kindesmissbrauch zusammenzuführen und sich international über Ziele, Maßnahmen und Perspektiven der Prävention auszutauschen. In den Keynote-Vorträgen von u. a. Enrique Salem, Firmenchef von Symantec, wurde deutlich, dass nur eine umfassende Strategie und ein ganzheitlicher Ansatz zu Problemlösungen führen kann. Genau dies ist auch die Ansicht des Bündnisses White IT, dass sich über Unternehmen der IT Branche, Opferschutzverbände, Vertretern der Wissenschaft und der Ärzteschaft breit aufgestellt hat, um gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern, auch im Internet, anzukämpfen.

Im Rahmen eines Treffens mit dem Geschäftführer der spanischen Stiftung Alia2, Miguel Comín, sowie Vertretern von Symantec Spanien (Mitglied Alia2), Guido Sanchidrián Gonsalez , Symantec Deutschland (Mitglied White IT), Jörg Götze, sowie von dem Bündnis White IT, Anna Bartels, fand ein Austausch über die aktuelle Arbeit beider Organisationen statt.

Im Gegensatz zu dem vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann initiierten Bündnis White IT, handelt es sich bei Alia2 um eine Stiftung, die mit Behörden, wie dem Bildungsministerium und der Polizei Spaniens zusammenarbeitet. Gemeinsam ist den beiden Vereinigungen, dass die Erarbeitung technischer Lösungen sowie die Prävention zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen. „Die Problematik ist bekannt, jetzt müssen wir gucken, wie wir die Probleme lösen können“, so Miguel Comín. Die Arbeit der spanischen Operschutzorganisation Alia2 stützt sich auf drei Säulen:

Informieren und sensibilisieren

Halbjährlich werden Newsletter mit den aktuellen Informationen an die spanische Bevölkerung verschickt, um ein Bewusstsein der Problematik zu schaffen. Außerdem gibt es ein Team von Psychologen, die in die Schulen sowie in Unternehmen gehen, um über die Gefahren im Internet Aufklärungsarbeit zu leisten. Diese Informationsveranstaltungen finden sowohl für Eltern, als auch für Kinder statt.

Entwicklung von IT-Tools

Alia2 entwickelt in Zusammenarbeit mit dem spanischen Staat, der spanischen Bevölkerung und anderen Unternehmen gemeinsam Tools, die der Aufdeckung, dem provisorischen Entgegenwirken und zur Überwachung von Kinderpornographie im Internet dienen. So gibt es z. B. dass Tool „Florencio“, eine IT-Lösung, die P2P-Netzwerke hinsichtlich kinderpornographischem Material durchsucht und die Herkunft lokalisiert.

Zusammenführung der unterschiedlichen Initiativen

Die Stiftung ist bemüht, die Initiativen aus der Bevölkerung, des Staates, einzelner Firmen sowie weiterer Opferschutzorganisationen zu vernetzen.

Aktuell ist Alia2 in der EU bei z. B. dem Safer Internet Day, aber auch in Mittel- und Lateinamerika sehr aktiv, um gegen das Phänomen der Kinderpornographie über die Grenzen Spaniens sowie Europas hinaus zu agieren.

Im Rahmen des Gesprächs wurde schnell deutlich, dass sich beide Organisationen ergänzen, von einander partizipieren und gemeinsam noch wirksamer gegen Kinderpornographie kämpfen können. „Es ist nicht die Frage, ob wir zusammen arbeiten, sondern wie!“, so Miguel Comín. Dieses Jahr wird daher noch ein Treffen in Hannover stattfinden, bei dem detailliert die einzelnen Projekte der jeweils anderen Organisation vorgestellt und Kooperationsvereinbarungen zwischen Alia2 und White IT getroffen werden. Denkbar ist beispielsweise, die von White IT im Rahmen einer Projektgruppe erarbeiteten Pixi Bücher „Lena/Ben sagt Nein!“ (Veröffentlichung in Deutschland: November 2011) zu übersetzen sowie in Spanien entsprechend zu verteilen. Abschließend sagte Miguel Comín „Es ist nicht wichtig große Sachen zu machen, sondern dass man überhaupt etwas macht“.

Im Rahmen der Vision Barcelona 2011 konnte das Bündnis White IT gemeinsame, internationale Vorgehen gegen Kindesmissbrauch weiter vorantreiben, Einblicke in Präventionstechniken zur direkten und indirekten Bekämpfung von Kinderpornographie erlangen sowie die eigenen Präventionsprojekte vorstellen. White IT freut sich auf die weitere Internationalisierung!


Weitere Informationen erhalten Sie unter

http://www.whiteit.de sowie http://www.alia2.org

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Neue Galerie online!

Ab sofort finden Sie ausgewählte Bilder der vergangenen Veranstaltungen in unseren Galerien. Entweder über diesen Link oder über die Auswahl Veranstaltungen in der oberen Menüleiste. Mit dabei sind auch Fotos des WhiteIT Symposiums 2011 in Hannover.

 

Spende für das Bündnis White IT – Tombola beim 7. Fujitsu Soccer Cup in Hannover bringt hohen Erlös

Die Initiative White IT hat eine Spende über 1111,00 Euro erhalten. Dies wurde vom Bündnispartner Fujitsu im Rahmen eines Soccer Cups, der am 23. September in Hannover stattfand, gesammelt und dem niedersächsischen Innenminister und Initiator des Bündnisses Uwe Schünemann am Ende der Sportveranstaltung übergeben. Der diesjährige Erlös aus dem Verkauf von Tombola-Losen kommt der Initiative gegen Kindesmissbrauch zugute, die 2009 ins Leben gerufen wurde. Das Bündnis setzt sich für die Verbesserung der Prävention, eine stärkere Strafverfolgung, eine bessere Hilfe für die Opfer und die Entwicklung und Implementierung neuer technischer, politischer und rechtlicher Instrumente zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ein.

Das seit sechs Jahren stattfindende Fußballturnier wird jährlich von Fujitsu ausgerichtet, seit 2010 wird zudem das Bündnis White IT aus den Erlösen unterstützt, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen. Zahlreiche Mannschaften von ortsansässigen Firmen, Landesbehörden und Zweigstellen mit Sitz in der Region Nord kämpften beim diesjährigen Turnier um den ersten Platz. Zu den Teilnehmern zählten 20 Mannschaften, darunter Teams der AOK, AWD, Fujitsu Hannover und Hamburg, Hannover Rückversicherungen, Finanz Informatik, HDI-Gerling, Rossmann und der Siemens AG. Den Sieg konnte dieses Jahr das Team der AOK erringen. Die Mannschaft des Bündnisses White IT, zu dem Spieler der Polizei und des Innenministeriums zählten, war auch vertreten und landete auf dem 2. Platz.

Text: Pressemeldung von Fujitsu

 

Schünemann: In einem starken Bündnis WhiteIT gemeinsam gegen den Missbrauch von Kindern

HANNOVER. Zum zweiten Mal trafen sich auf Einladung von Innenminister Uwe Schünemann ca. 150 Experten und Partner aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Verbänden im Sparkassenforum Hannover, um über Strategien zur Bekämpfung dieses Kriminalitäts-Phänomens zu diskutieren und erste Maßnahmen vorzustellen.

Durch die im April veröffentlichte Studie des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Leibniz Universität Hannover zur „Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie über das Internet", war es an den beiden Veranstaltungstagen möglich, auf empirisch fundierte Daten zurückzugreifen.

„Ich bin sehr stolz, dass es uns mit dem Bündnis WhiteIT in kurzer Zeit gelungen ist, viele namhafte Partner für die Mitarbeit zu gewinnen und wir freuen uns sehr, mit dem Opferschutzverband „Weißer Ring" und der Werbeagentur „Konzept4" auch zum diesjährigen Symposium weitere Neumitglieder präsentieren zu können", betonte Uwe Schünemann, am Rande der Veranstaltung in Hannover. „Wir sind mit dem Bündnis besonders breit aufgestellt und gerade dieses Spektrum macht es uns möglich, das Thema Kindesmissbrauch im Kontext mit dem Internet aus so unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Damit erreichen wir den von uns angestrebten ganzheitlichen Ansatz. Wir wollen den Zugang zu diesen schrecklichen Bildern in der digitalen Welt verhindern, über die Gefahren aufklären und im Optimum Täter finden und ihr Handeln beenden."

Im Mittelpunkt des ersten Tages standen die Vorträge über die Aktivitäten zur Prävention durch die Krankenkassen und den Medienumgang von Kindern und Jugendlichen.

Neben der Prävention beschäftigten sich die Experten natürlich auch mit der Strafverfolgung. Vorträge über EU-Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderpornographie sowie Innovationen im technischen Bereich wurden erläutert.

Dabei wurde ein Compliance-Scanner vorgestellt, eine Softwarelösung zur effektiven Bekämpfung von Kinderpornographie in Firmennetzwerken.

Der Donnerstag, der neben dem Fachpublikum auch der breiten Öffentlichkeit Einblicke in die Problematik gab, wurde geprägt von gesellschaftspolitischen Vorträgen, die sich insbesondere mit dem Opferschutz beschäftigten.

Besonderes öffentliches Interesse erhielt der Vortrag von Andreas Kuhnt und Hannover 96 - Profi Sergio Pinto, die über Präventionsansätze im Sport berichteten und besonders das Engagement von Hannover 96 im Bündnis White IT darstellten.

Den Abschluss der Vortragsreihe und gleichsam den Höhepunkt eines erfolgreichenWhiteIT Symposiums 2011 bildete die Podiumsdiskussion aus der Reihe „CeBIT against CyberCrime" unter der Gesprächsleitung von Dr. Martin Wilhelmi vom Norddeutschen Rundfunk.

Über das Thema „Kindesmissbrauch und dessen Darstellung auch im Internet: Gibt es eine absolute Lösungsmöglichkeit?" diskutierten Innenminister Uwe Schünemann, Bundestagsabgeordneter Jimmy Schulz (FDP), Innocence In Danger Geschäftsführerin Julia von Weiler und der Sicherheitsexperte Arne Schönbohm.

Uwe Schünemann stellte den ganzheitlichen Ansatz des Bündnisses dar und verwies auf die Vielzahl laufender Projekte und die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses. Während Jimmy Schulz, Mitglied der Enquete Kommission „Internet und Digitale Medien", politische Aspekte in den Vordergrund stellte, berichtete Arne Schönbohm von aktuellen Entwicklungen aus den Bereichen Netzsicherheit und Cybercrime.

Julia von Weiler erläuterte ihre Erfahrungen als Psychologin und in der psychologischen Begleitung von Missbrauchsopfern. Sie machte deutlich, wie das Internet als Tatort sexueller Gewalt gegenüber Kindern als Plattform dient.

Alle waren sich am Ende einig: Es besteht noch großer Handlungsbedarf. Nur unter Einbeziehung einer Vielzahl von Partnern können wir gemeinsam erfolgreich sein.

Das Bündnis WhiteIT sucht Bekämpfungsstrategien gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung in der digitalen Welt. Es wurde auf Initiative des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann im November 2009 in Berlin gegründet.

Seit Mai 2011 unterstützt und fördert der zugehörige Verein WhiteIT Supporters in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und zahlreichen Partnern die Bündnisziele.

 

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